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rund um die HMM Deutschland GmbH

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Ingo Hendricks

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Silke Schwetschenau

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leuchtturmProjekt zur Optimierung des Prozesses „elektronischer Kostenvoranschlag“ erfolgreich abgeschlossen

Ein kürzerer Zeitraum bis zur Genehmigung, Vermeidung von Absetzungen und Ausfällen, schnellerer Geldfluss, Papiereinsparungen und effektivere Kommunikation: Das sind nur einige Ergebnisse eines gemeinsamen Projekts von BARMER, Sanitätshaus Aktuell AG, Sanitätshaus Curt Beuthel GmbH und HMM Deutschland GmbH zur Optimierung des Prozesses „elektronischer Kostenvoranschlag“ (eKV). Die gemeinsame Arbeit hat gezeigt, dass es auch in einem digitalisierten Prozess durch gezielte Anpassungen erhebliche Potenziale zu heben gibt. Das „Leuchtturmprojekt“ soll wegweisend für weitere Sanitätshäuser sein, insbesondere für Partnerbetriebe der Sanitätshaus Aktuell AG.

Trotz elektronischem Kostenvoranschlag waren die durchschnittlichen Zeiten bis zur Entscheidung noch verbesserungswürdig und Absetzungen im Abrechnungsprozess an der Tagesordnung. Im Rahmen eines 1,5-jährigen Projektes wurden Maßnahmen zur Optimierung des Prozesses definiert und die positiven Auswirkungen auf den Gesamtprozess und dadurch auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen nachgewiesen. Das oberste Ziel für alle Beteiligten war die schnellstmögliche Versorgung zur Zufriedenheit der Patienten.

Im Fokus der Betrachtung lag die inhaltliche Qualität jedes einzelnen elektronischen Kostenvoranschlags. Die Anpassungen erfolgten schrittweise und wurden konsequent durch die Projektbeteiligten umgesetzt. So wurden unter anderem die Rezeptdaten vor Erstellung des Kostenvoranschlags genauer geprüft, etwa hinsichtlich Diagnose, Versichertendaten und Plausibilität der Verordnung.
Auch die Laufzeiten von einzelnen Kostenvoranschlägen wurden analysiert und optimiert. Das Ergebnis: Der Zeitraum von der Erstellung bis zur Genehmigung konnte von vormals durchschnittlich 15 Tagen auf rund 3,3 Tage Bearbeitungszeit reduziert werden!
Dies hatte positive Auswirkungen auf sämtliche Folgeprozesse, sodass zusätzlich die Absetzungen stark gesenkt werden konnten, was wiederum positive Auswirkungen auf den Geldfluss hatte.
Dietmar Zimmer (Sanitätshaus Aktuell AG) zeigte sich begeistert: „Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass das solch weitreichende Effekte hat.“
Rüdiger Neumann, Geschäftsführer der Curt Beuthel GmbH, erläutert hierzu: „Die Projektergebnisse sind erstaunlich und bestätigen uns in unseren Bemühungen, alle Prozesse in unserem Hause auf den Prüfstand zu stellen.“

Dass dieses Projekt eine Leuchtturmfunktion hat, zeigt sich auch in den Plänen aller Beteiligten, die Erkenntnisse weiteren Leistungserbringern und Krankenkassen zur Verfügung zu stellen. Auch in die Gespräche mit den Leistungserbringergruppen wird die BARMER die positiven Ergebnisse mit einfließen lassen.
Michael Bohl, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH, freut sich über die positiven Effekte: „Die Ergebnisse zeigen, dass mit einem guten eKV viel mehr möglich ist –und das ist erst der Anfang!“

Auch der Abrechnungsprozess birgt enorme Einsparmöglichkeiten, wie eine Analyse der Projektgruppe gezeigt hat: Dazu wurden die Aufwände des „klassischen“ Abrechnungsprozesses denen des elektronischen Prozesses mit De-Pay, dem papierlosen Abrechnungsverfahren der HMM Deutschland, gegenübergestellt. Hier wurden rechnerisch durchschnittliche Einsparpotenziale je Versorgung von bis zu sechs Minuten ermittelt.

Lounge 3Das Engagement der HMM Deutschland für ein digitales Gesundheitswesen geht weit über reine Markt- oder Produktbetrachtungen hinaus. HMM ist seit langem Impulsgeber und Visionär zu eHealth-Themen und zur digitalen Transformation. Die Experten-Lounge „Digitale Transformation“ soll hierbei helfen. Ziel ist die Förderung des Dialogs zwischen Digitalisierungs-Experten aus unterschiedlichen Branchen mit Fokus auf dem Gesundheitswesen.

„Die Lounge dient dem Austausch zwischen den Unternehmen. Denn die Herausforderungen durch die Digitalisierung können nur gemeinsam und im konstruktiven Dialog gemeistert werden“, so Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland und Initiator der Lounge. 

Insbesondere Entscheider, die für die Einführung bzw. Umsetzung von Digitalisierungsprozessen und -strategien im Unternehmen verantwortlich sind, wie etwa Chief Digital Officer (CDO), finden die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Fachexperten. Ziel ist es, eine breite Diskussion über Lösungsansätze in der digitalen Transformation anzustoßen.

Ein erstes Experten-Treffen hat bereits im Herbst stattgefunden. Entscheidungsträger aus Krankenkassen und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft trafen sich im Berliner Titanic-Hotel. Im Rahmen eines exklusiven Dinners hat Gast-Speaker Clemens Kaiser, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sanofi-Aventis Deutschland, den Teilnehmern seine Erfahrungen und Visionen zur digitalen Transformation erörtert.

Sind auch Sie digitaler Visionär, innovativer Querdenker oder strategischer Entscheider in Ihrem Unternehmen? Dann freuen wir uns, Sie in der Experten-Lounge begrüßen zu dürfen. Mitglieder profitieren vom aktiven Austausch mit anderen Entscheidern und Managern.

Weitere Informationen zur Lounge finden Sie unter www.experten-lounge.de

Platin 6948In Kooperation von WELT DER KRANKENVERSICHERUNG und HMM Deutschland fand am 8. November in Berlin die Veranstaltung aus der Reihe „PLATIN – Plattform Innovation im Gesundheitswesen“ statt. Über 100 Teilnehmer fanden den Weg ins TITANIC-Hotel, um sich mit Branchenpartnern aus GKV, Medizin, Industrie und Verwaltung über die Anforderungen an Prozesse und Leistungen im digitalen Zeitalter auszutauschen.

Die hochrangigen Referenten erläuterten in ihren Vorträgen, welche Herausforderungen und Hemmnisse es noch immer in Bezug auf die digitale Transformation im Gesundheitswesen gibt. Thema waren aber auch Erfolge und bereits etablierte Projekte aus den Bereichen eHealth und Prozessautomatisierung.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Patient noch viel stärker in den Fokus der Betrachtung gerückt werden muss. Althergebrachte Strukturen und Datenschutzhürden sollten hingegen keine Argumente gegen den Wunsch nach mehr Digitalisierung und Transparenz sein.

Unter diesem Link stehen Ihnen die Fotos zur Veranstaltung zur Verfügung: Fotos PLATIN 2017

navi kleinOnline-Lösung sorgt für mehr Transparenz in der Hilfsmittelversorgung

Im Bereich der Hilfsmittelversorgung rücken qualitative Anforderungen an die Produkte und Dienstleistungen immer stärker in den Fokus. Durch das neue Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) haben die Versicherten ein Anrecht auf verbesserte Beratung sowohl durch die Leistungserbringer als auch die Krankenkassen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und die Versicherten optimal beraten zu können, hat die BKK MTU seit November 2017 den HimiNavi der HMM Deutschland GmbH im Einsatz. 

Der Online-Navigator bietet der BKK MTU eine fundierte Entscheidungshilfe für die Patienten- und Angehörigenberatung. Er ist deutschlandweit das erste Krankenkassen-Portal zur Suche und Bewertung von Hilfsmittel-Versorgern und enthält aktuelle Informationen zu bundesweit 40.000 Sanitätshäusern, Apotheken, Orthopädietechnikern und -schuhmachern.
Und so funktioniert es: Nachdem ein Versicherter mit einem Hilfsmittel versorgt wurde, erhält er eine Einladung zur Bewertung der Leistung durch die BKK MTU. Im Portal kann er Sterne vergeben, Bewertungen erfassen und damit seine Zufriedenheit mit dem Service des Leistungserbringers sowie dem verordneten Hilfsmittel einstellen. Die Bewertung ist lediglich für die Krankenkasse einsehbar und kann von ihr für weitere interne Zwecke, wie die Beratung ihrer Kunden, verwendet werden. Somit ermöglicht das Tool die Versorgungssteuerung auf Basis echter Versichertenmeinungen. Zudem werden gleichzeitig die Anforderungen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) erfüllt.

Die BKK MTU mit Sitz in Friedrichshafen steht für schlanke Verwaltungsprozesse, flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und eine ausschließliche Kundenorientierung. Die innovative Krankenkasse setzt für die Versorgungssteuerung im Hilfsmittelbereich bereits ZHP.X3 der HMM Deutschland ein. Nun ist sie die erste Krankenkasse, die den HimiNavi anbietet - ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Prozessoptimierung und verbessertem Kundenservice.

„Mit dem HimiNavi steht der BKK MTU nun ein Tool zur Verfügung, das die Kunden direkt und online in das Versorgungsgeschehen über ZHP.X3 einbindet“, erläutert Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH. „Ob per App oder über das Webportal: Der Zugang zum Navigator ist für den Versicherten denkbar einfach und seine Bewertung ist mit wenigen Klicks abgegeben.“

Hier geht es zum Login für den HimiNavi: www.himinavi.de 

FSchuetzeEin praktischer Erfahrungsbericht zu einer gelebten Prozessautomatisierung in der modernen Krankenkasse: Das war der Vortrag und Frank Schütze, Regionalvertriebsleiter West der HMM Deutschland GmbH, bei den Gesundheitsforen Leipzig. Auf dem Fachsymposium am 9. Oktober 2017 ging es diesmal ganz um das Thema Dunkelverarbeitung in der GKV. Frank Schütze gab einen Überblick über die Funktionalitäten des Automatischen Sachbearbeitungsmanagers (ASM) der HMM Deutschland, der die Prozesse im Hilfsmittelmanagement von Krankenkassen regelbasiert automatisiert steuert.

Ergänzt wurde der Vortrag durch die BKK Mobil Oil als Referenzkasse. Uta Lindner, Chief Digital Officer (CDO) der BKK Mobil Oil, gab einen Einblick in die Best Practice-Erfahrungen aus Sicht der Krankenkasse für den elektronischen regelbasierten Hilfsmittelgenehmigungsprozess.

Das Fazit: Durch Automatisierungsprozesse und Einsatz des ASM können bei Krankenkassen Prozesse beschleunigt und effizienter gestaltet werden, was zu einer Erhöhung der Servicequalität und Unterstützung der Mitarbeiter führt.

veranstaltungDie Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der WELT DER KRANKENVERSICHERUNG und der HMM Deutschland. Das Format „Plattform Innovation im Gesundheitswesen“ hat sich bereits bewährt und wird auch diesmal wieder allen Beteiligten den Rahmen für einen anspruchsvollen Austausch bieten.

Folgende Themen stehen hierbei im Mittelpunkt der Betrachtung: 

  • Was sind die Voraussetzungen und Anforderungen an Versorgung und Prozessmanagement im digitalen Zeitalter?
  • Wo stehen wir hier?
  • Was ist noch zu tun?
  • Auf welchem Wege sind Automatisierung, Standardisierung, Kompatibilität und Schnittstellenbeherrschung?
  • Was bringt das für die Beteiligten – die Versicherten und Patienten, die Leistungs- und die Kostenseite?


Viele hochrangige Referenten aus dem Gesundheitswesen stehen zu diesen Themen für Austausch und Diskussion mit den Teilnehmern exklusiv zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet statt

  • am 8. November 2017
  • im Titanic Hotel Gendarmenmarkt, Berlin (9:30 bis 16:45 Uhr)

Nähere Informationen finden Sie hier

Eine Veranstaltung von: WELT DER KRANKENVERSICHERUNG, medhochzwei-Verlag und HMM Deutschland.

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