Wie funktionieren eigentlich die neue Demandstruktur und die Bepreisung?

26. August 2020

„Warum ist die Umsetzung einer Anforderung (Demands) kostenpflichtig?“, „Wie entstehen die Kosten überhaupt und wie setzen sie sich zusammen?“, „Gibt es ggf. Möglichkeiten, anfallende Kosten zu senken?“. Im Folgenden geben wir Ihnen Antworten auf wichtige Fragen zum Demand Management Prozess.

Sie kennen es bestimmt auch: Bei der täglichen Nutzung von ZHP.X3 von HMM wurde eine Optimierung der Anwendung, oder aber auch der Ansatz für ein neues Template unserer Automatisierungslösung ASM.X3 identifiziert. Eben genau die Anforderung, die Ihre Arbeit mit unserer Lösung erleichtert oder die Betreuung Ihrer Kundinnen und Kunden verbessert. Sie sind interessiert, das bestehende System effizienter zu gestalten und übermitteln Ihre Anforderung an die HMM. Für die Umsetzung der Demands fallen Kosten an, die Sie nicht, bzw. nicht in dieser Form nicht erwartet haben.

Wir können in solchen Momenten nachvollziehen, wenn Sie sich im Hinblick auf unseren laufenden Vertrag eine andere Antwort erhofft haben. Auch für uns ist diese Situation nicht ideal, wenn wir uns intern mit Ihrer Anforderung auseinandersetzen, die Umsetzung konzipieren, die Sie am Ende aus möglicherweise wirtschaftlichen Erwägungen nicht annehmen. Um diesen Prozess zu optimieren, sollen die Kosten mehr von der Nachfrage bestimmt werden. Aus diesem Grund werden wir zukünftig frühzeitig kommunizieren, in welchem Preisbereich sich Ihre Anforderung voraussichtlich befinden wird. So können Sie schon frühzeitig abwägen, ob die Kosten-Nutzen-Analyse für Sie positiv ist und sich somit der Aufwand für Sie lohnt.

Warum sind Demands überhaupt kostenpflichtig?

Für die Konzeption, Umsetzung und Qualitätssicherung der zur Verbesserung erforderlichen Demands für unsere Plattform bzw. unsere Lösung stellen wir die qualifizierten und benötigten Ressourcen bereit. Der Einsatz dieser Ressourcen ist natürlich mit wirtschaftlichen Aufwänden auf unserer Seite verbunden. Diese Kosten stellen wir dann nur den anfordernden Kunden und somit den spezifischen Nutzern in Rechnung.

Wir haben aber festgestellt, dass es hier noch Optimierungspotential gibt. Auch wenn nur ein Kunde einen Demand stellt, könnten natürlich auch andere Kunden, die unsere Plattform nutzen, ein Interesse an dieser Umsetzung haben. Wenn dann die Kosten aufgeteilt werden können - umso besser! Auch wir als HMM profitieren davon, wenn die zur Verbesserung erforderlichen Anforderungen tatsächlich umgesetzt werden und die Aufwände für die Erstellung der Lösungsskizze nicht umsonst waren.

Leider ist dies aus verschiedenen Gründen nicht immer möglich: Auf der einen Seite sind manche Anforderungen so individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten, dass sie für andere nicht im selben Zug umgesetzt werden können. Manchmal richtet sich die Umsetzung aber auch danach, ob BITMARCK_21c|ng oder oscare® genutzt wird. Wir werden in Zukunft eindeutig kommunizieren, ob sich ein Demand auch für andere Kunden umsetzen lässt.

Bereits heute gehen wir folgendermaßen vor:

Sobald ein Demand von Ihnen gestellt wird, überprüfen wir im Rahmen der bestehenden Verträge die Möglichkeit einer kundenübergreifenden Umsetzung. Sollte dies der Fall sein und bestehen keine Vorbehalte, nehmen wir Kontakt zu anderen Kunden auf. Je nach Art des Demands wird dann eine Lösungsskizze für den initiierenden oder alle interessierten Kunden erstellt. Alle teilnehmenden Kunden teilen sich die Kosten. Insofern mit der Umsetzung auch Kosten für die Wartung anfallen, teilen sich diese Kosten dann natürlich auch gleichteilig auf.

Damit dies funktioniert, benötigen wir rechtzeitig konkrete Aussagen von allen beteiligten Kunden, ob und inwieweit sie sich an den entstehenden Kosten der Umsetzung beteiligen.

Finden sich ausreichend Kunden zur vollständigen Deckung der entstehenden Kosten, werden wir für jeden teilnehmenden Kunden ein verbindliches Angebot für die Nutzung und Implementierung des Demand erstellen.

Je mehr Kunden sich beteiligen, desto signifikant wirtschaftlicher wird der Demand für alle Teilnehmer.

Nun kann es vorkommen, dass sich manche Kunden erst später entscheiden, diese Funktion zu nutzen. In diesem Fall zahlen die Kunden, die einen Demand später nutzen wollen, denselben Entwicklungsanteil wie die initialen Krankenkassen, zuzüglich einer einmaligen Servicepauschale im Regelfall von 10% des Gesamtwertes. Im Falle eines Demands dessen Umsetzung Gesamtkosten in Höhe von 5.000,00 EUR nach sich zieht und initial vier beteiligten Kunden wären das 1.750,00 EUR (1.250,00 EUR + 500,00 EUR) je teilnehmendem Kunden. Bei der Konzeption oder der Qualitätssicherung von Demands kann es mitunter notwendig sein, dass wir die Unterstützung der initial anfordernden Kunden benötigen. Wir halten es für fair, dass diese Kunden die sich aktiv engagieren, dies auch entsprechend honoriert bekommen. Darum sollen diese Kunden 10% ihres Anteils an den Kosten der Umsetzung des Demands erstattet bekommen, sobald eine weitere Kasse die Nutzungsgebühren für den Demand bezahlt hat.

Manchmal kommt es vor, dass ein Demand zwar für verschiedene Kunden geeignet ist, aber aufgrund mangelnden Interesses zunächst nur für den initiierenden Kunden umgesetzt wird. Sollte sich im Nachhinein ein weiterer Kunde für die Umsetzung interessieren, zahlt dieser Kunde 50% der ursprünglichen Kosten zzgl. der i.d.R. 10-prozentigen Servicepauschale. Die 50% werden dem initiierenden Kunden, als Rückvergütung gutgeschrieben.

Wir geben mit diesem Modell unseren Kunden ein Werkzeug an die Hand, die Entwicklungskosten für erforderliche Demands zur verbesserten Nutzung unserer Plattform deutlich zu reduzieren. Um viele Iterationen zwischen der Erstellung einer Lösungsskizze und der Aufwandsschätzung für mehrere Kunden zu vermeiden, zählen wir auf enge Zusammenarbeit. Nur mit frühzeitigen Informationen zu einem bestehenden Interesse und der konkreten Aussage zur Übernahme der Kosten ist es uns möglich, die Demands umzusetzen, die Kosten fair aufzuteilen und so unsere Plattform ZHP.X3 für Ihren Betrieb weiter zu verbessern.

Wir werden dieses Modell in den kommenden Monaten bei neuen Demands anwenden und überprüfen. Gerne können Sie uns auch Ihr Feedback geben. Bitte haben Sie aber Verständnis, wenn wir bei der großen Anzahl an heterogenen Kunden nicht alle Vorschläge berücksichtigen können.

Aktuell arbeiten wir bereits an einem „Demandkatalog“, indem zukünftige und ausgewählte vergangene Demands zur Entwicklung beschrieben werden. In einem späteren Newsletter erzählen wir Ihnen hierzu mehr.

Hier noch einmal unsere wichtigsten Punkte:

  • Eine insgesamt intensivere Kommunikation von Beginn an. Dies beinhaltet eine Mitteilung über die mögliche Höhe der entstehenden Kosten, damit Sie unmittelbar wissen, in welche Richtung es geht. Außerdem informieren wir Sie, ob sich ein Demand für mehrere Krankenkassen umsetzen lässt, was potenziell natürlich die Kosten reduziert.
  • Wir kümmern uns um die Suche nach weiteren Partnern zur Umsetzung eines Demands. Sind diese gefunden, koordinieren wir die unterschiedlichen Belange.
  • Im Gegenzug sind wir auf konkrete Aussagen der teilnehmenden Kunden, bis zu welcher Höhe sie sich an den Kosten der Umsetzung eines Demands beteiligen werden, angewiesen. Die Kosten für die Umsetzung und die Wartung der Funktionen werden wie oben beschrieben fair durch alle teilnehmenden Kunden geteilt.

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