Anwendungsentwicklung auf Basis von SAP HANA für Gesundheits-IT

Ziel: High-performance-Plattform SAP HANA soll Krankenkassen Echtzeit-Datenaustausch zwischen oscare® und Zentraler Healthcare-Plattform ZHP.X3 ermöglichen

Die HMM Deutschland GmbH wurde in das Programm „Platform Development Accelerator für SAP HANA“ der SAP Deutschland AG & Co. KG aufgenommen - als eines von nur wenigen Unternehmen in der Region Mittel- und Osteuropa.

Im Rahmen des Platform Development Accelerator für SAP HANA wird HMM für zwölf Monate dem Programm SAP PartnerEdge for Application Development beitreten, um Anwendungen auf Basis der In-Memory-Plattform SAP HANA zu entwickeln. Ziel ist, dass sich die Hochgeschwindigkeits-Plattform der SAP und das GKV-Standardprodukt ZHP.X3 der HMM Deutschland ergänzen.

Krankenkassen, die zur Steuerung ihrer GKV-spezifischen Prozesse die Lösung "oscare®" einsetzen, sollen von einer auf SAP HANA betriebenen hochperformanten und hochintegrierten Schnittstelle zu Deutschlands führender Versorgungsplattform "ZHP.X3" profitieren.

Über die Zentrale Healthcare-Plattform ZHP.X3 führen Kostenträger und Leistungserbringer elektronisch Versichertenversorgungen vom Antrag, Bearbeitung, über die Genehmigung bis hin zur Zahlung durch. Bundesweit können heute knapp 10.000 Leistungserbringer, über 40 Kostenträger und über 25 Millionen Versicherte die Vorteile der IT-unterstützten Versorgungsdurchführung nutzen. Neue Prozesse und Produkte adressieren über 50.000 Leistungserbringer aus dem Bereich Physio- und Ergotherapie, Pflegediensten, Ärzten und Apothekern.

Auf der Seite vieler Krankenkassen ist oscare® die Standardsoftware zur Abbildung GKV-anforderungsgerechter Prozesse sowie versicherungs- und leistungsrechtlicher Anspruchsprüfungen.

Ein Bindeglied zwischen den beiden Plattformen soll künftig SAP HANA, eine auf Höchstleistung ausgerichtete, innovative Technologieplattform von SAP werden. Dies macht die Verarbeitung und Analyse von Massendaten in nahezu Echtzeit möglich.

"Gerade im Gesundheitswesen mit seinen rund zig Millionen von Versicherten fallen abermillionen Versorgungsinformationen an jedem Tag an. Allein auf unserer ZHP.X3-Plattform ist das eine riesige Datenmenge. Mit SAP HANA erwarten wir eine noch schnellere und sicherere Abarbeitung der vielen hunderttausend Transaktionen, die pro Tag über die Systeme laufen.", so Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH. Er führt weiter aus:

"Mit SAP HANA wird es möglich werden, Daten schneller und einfacher zwischen ZHP.X3 und dem SAP-System der Krankenkasse auszutauschen. Von der enormen Performanz von SAP HANA werden dann auch die Echtzeit-Datenanalyse und –Simulation, die äußerst leistungsfähige Dunkelverarbeitung sowie die hochintegrierten mobilen Prozesse von ZHP.X3 profitieren.
Hier trifft Hochleistungs-Technologie auf Hochleistungs-Software.“

HMM und SAP planen, durch die Zusammenarbeit gemeinsam technologisch besonders innovative, kunden- und branchenorientierte Lösungsszenarien am GKV-Markt bei den Themen Integration, Echtzeit-Datenverarbeitung, und Interoperabilität von Gesundheits-IT-Lösungen anzubieten.

Optimierte Versorgungsdurchführung durch digitale Fallbearbeitung und qualitätsgesicherten Hilfsmittelpool

Die BKK Stadt Augsburg setzt seit dem 02.01.2014 die Zentrale Healthcare Plattform "ZHP.X3" zum Austausch von elektronischen Kostenvoranschlägen (eKV) mit Leistungserbringern und zur Versichertenversorgung mit Hilfsmitteln ein.

Hilfsmittelmanagement mit ZHP.X3 als Plattform stellt für alle Versorgungsarten eine zuverlässige, schnelle Fallbearbeitung sicher - vom eKV über das Vertragsmanagement bis hin zur digitalen Versorgungsabwicklung. Dazu kommt die nahtlose Anbindung an die Kassensysteme von iskv_21c, was bei den Krankenkassen für eine reibungslose Sachbearbeitung sorgt.

 

Abdeckung aller Versorgungsprozesse inklusive Lieferung, Abholung und Reparatur

Die BKK IHV führt ab dem 01.10.2013 ihre Hilfsmittelversorgung über die Zentrale Healthcare Plattform "ZHP.X3" durch. Die Krankenkasse nimmt am kassenübergreifenden ZHP.X3-Hilfsmittelpool teil und setzt dabei vollumfänglich alle Funktionen und Prozesse von ZHP.X3 ein - vom elektronischen Antrags- und Genehmigungsverfahren bis zur kompletten Fallbearbeitung.

Ebenso nutzt die BKK IHV die Möglichkeit der Vergabe von Direktaufträgen über ZHP.X3: Hierzu zählt etwa die Vergabe von Liefer- und Abholaufträgen für Kauf- /Wiedereinsatz- und Fallpauschalhilfsmittel sowie die Erteilung von Reparaturaufträgen.
Die an ZHP.X3 angeschlossenen Leistungserbringer haben die Möglichkeit, ihre elektronischen Kostenvoranschläge entweder direkt aus ZHP.X3 heraus oder über zertifizierte Branchenlösungen, welche die X3-Schnittstelle unterstützen, an die BKK IHV zu senden.

Die Versicherten der BKK IHV können damit von der schnelleren elektronischen Abwicklung der Hilfsmittelversorgungen profitieren. Alle Leistungserbringer, die bereits an der Zentralen Healthcare Plattform "ZHP.X3" teilnehmen, werden automatisch für den elektronischen Datenaustausch mit der BKK IHV freigeschaltet.

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