Fotolia 49640922 SErneut millionenschwerer Abrechnungsbetrug bei Röntgenkontrastmitteln

Mit falschen Abrechnungen und Verordnungen für Röntgenkontrastmittel sollen Krankenkassen um Millionen betrogen worden sein. Ein Geschäftsführer einer Radiologie-Gesellschaft, ein Arzt und ein Apotheker sollen sich zusammengeschlossen haben und in großem Stile Abrechnungsbetrug begangen haben. Jetzt müssen sie sich vor Gericht verantworten.

Der Hintergrund: Die Radiologie-Gesellschaft soll in großen Mengen Röntgenkontrastmittel über den Arzneimittelgroßhandel des Apothekers gekauft haben und dann als Einzeldosen teuer mit den Krankenkassen abgerechnet haben. Die Gewinne aus den Mengenrabatten sind in die Gesellschaft geflossen – die betrogenen Krankenkassen haben laut Angaben der Staatsanwaltschaft einen Gesamtschaden von 34 Millionen Euro zu verzeichnen.

Röntgenkontrastmittel gehören zum Sprechstundenbedarf (SSB) und werden den Patienten vor radiologischen Untersuchungen verabreicht, um die Gefäße sichtbar zu machen. Sprechstundenbedarf wird direkt von Ärzten und Praxen bestellt und mit den Krankenkassen abgerechnet. Wie der aktuelle Fall zeigt, bietet der Bestell- und Abrechnungsprozess auf herkömmlichem Weg noch immer die Möglichkeit für betrügerische Aktivitäten.

Die HMM Deutschland GmbH, eHealth-Anbieter für Versorgungs- und Abrechnungslösungen im Gesundheitswesen, hat bereits seit mehreren Jahren eine digitale Antwort auf diese Problematik: Die komplexe Kommunikation zwischen den Krankenkassen und den Ärzten bzw. radiologischen Praxen wird über die Healthcare-Plattform „ZHP.X3“ abgewickelt. Der gesamte Bestellprozess des Sprechstundenbedarfs, insbesondere der Röntgenkontrastmittel, läuft automatisiert und voll elektronisch ab.

Vor der elektronischen Übermittlung der Bestelldaten an den Lieferanten werden diese vom Arzt signiert. Die Signatur mittels Heilberufsausweis ersetzt die Unterschrift auf der Papierverordnung. Die Zuordnung eines Kontrastmittels zu dem entsprechenden Lieferanten erfolgt komplett automatisch. Hierzu sind im System die Lieferanten hinterlegt, die im Rahmen von Ausschreibungsverfahren einen Zuschlag der Krankenkasse erhalten haben. So wird eine absolute Transparenz für alle Beteiligten gewährleistet, zudem werden durch den Wettbewerb der Anbieter die Kosten reduziert.

Durch hinterlegte Prüfregeln hat die Krankenkasse die Hoheit über den gesamten Bestell- und Abrechnungsprozess. Per eingebautem Controlling-Tool hat sie zudem jederzeit den Überblick über alle Transaktionen. Abrechnungsbetrug wird auf diese Weise erschwert, bzw. Unregelmäßigkeiten werden sofort sichtbar und nachvollziehbar.

Istok Kespret, Geschäftsführer von HMM Deutschland, sieht darin einen wichtigen Schritt in Richtung Vernetzung im Gesundheitswesen: „ZHP.X3 ermöglicht einen funktionierenden digitalen Versorgungsprozess zwischen Ärzten und Krankenkassen unter Einsatz des elektronischen Heilberufsausweises. Dies ist ein praktisches Beispiel für die Umsetzung der Telematikinfrastruktur – allerdings ganz unbürokratisch und aus dem Bedarf der Beteiligten heraus entstanden.“ Und somit eine echte digitale Innovation von HMM Deutschland.

DSC 4754HMM Deutschland kocht mit in der „E-Health Ideenküche“
  • E-Health im Kassenalltag: 5-Sterne-Kost oder Fast Food für die Kunden?
  • Welche digitalen Menüs sind bereits gelungen?
  • Welche Zutaten fehlen noch?

Bei der Digitalen Transformation steht die GKV noch ganz am Anfang. Umso wichtiger ist es, von Best Practice-Lösungen und erfolgreich umgesetzten Use Cases aus der Kassenwelt zu profitieren. Aus diesem Grund findet zum zweiten Mal die E-Health-Ideenküche statt, die die HMM Deutschland GmbH als Sponsor diesjährig unterstützt. Hier kommen Start Ups und etablierte E-Health-Unternehmen mit Krankenkassen ins Gespräch, um sich über Lösungen und „neue Rezepte“ für die Digitalisierung auszutauschen. Die Ideenküche bringt die Entscheider und Projektmanager aus GKV, Pharmaindustrie und Dienstleistungsunternehmen mit den E-Health-Pionieren und Start Ups zusammen.

Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH, ist als „digitaler Disruptor“ der diesjährige Keynote-Speaker der Veranstaltung. Zum Thema „eHealth auf der Überholspur“ wird er den Teilnehmern von seinen Erfahrungen als Innovator und Küchenmeister der elektronischen Prozesse in der GKV berichten. „Digitale Transformation in der GKV bedeutet, dass alle gemeinsam an einem Tisch sitzen müssen“, so Istok Kespret. „Lassen Sie sich von eHealth nicht überholen – fahren Sie mit!“

„E-Health-Ideenküche“: Use Cases: Wie smart kann Krankenkasse sein?
14. April 2016 , 10-16 Uhr
Quadriga-Forum, Werderscher Markt 13/15, 10117 Berlin

Weitere Informationen und Anmeldungen unter
http://terraconsult.de/ideenkueche

mobiLEOS Physio ist Sieger in der Kategorie eHealth

Istok IT PreisBereits seit über 10 Jahren verleiht die Initiative Mittelstand den INNOVATIONSPREIS-IT an besonders innovative IT-Lösungen. Den begehrten Branchenpreis erhielten in den vergangen Jahren u.a. Microsoft Deutschland, Fujitsu Technology Solutions sowie medatixx. In diesem Jahr ist die Lösung mobiLEOS Physio der HMM Deutschland GmbH zum Sieger der Kategorie eHealth gekürt worden.

mobiLEOS Physio ist die erste Anwendung, die Therapeuten und Krankenkassen elektronisch direkt und in Echtzeit miteinander verbindet. Diese elektronische Vernetzung von Physiotherapeuten und Krankenkassen über eine gemeinsame Plattform und der vollständig automatisierte Abrechnungsprozess sind eine absolute Marktneuheit.

Damit ist es erstmals möglich, dass die Krankenkasse die Verordnungs-, Vertrags- und Anspruchsprüfung live und innerhalb von Sekunden durchführen kann. Der Therapeut weiß dank mobiLEOS Physio nun erstmals schon vor der Behandlung, ob alle Voraussetzungen für die spätere Bezahlung erfüllt sind. Ebenso wird der Physiotherapeut sofort über den aktuellen Befreiungsstatus des Patienten informiert, und sogar den Zuzahlungsbetrag errechnet mobiLEOS Physio automatisch.

Die Abrechnung mit Krankenkassen erfolgt ebenfalls vollkommen automatisch. Ein besonderes Novum ist die digitale Unterschrift, die der Patient auf dem Tablet des Physiotherapeuten leistet: Durch die direkte Online-Anbindung der Krankenkassen gewährleistet die Patientenunterschrift als digitaler Leistungsnachweis die schnelle Bezahlung des Therapeuten durch die Krankenkasse. Mit dieser Innovation hat HMM Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal am Markt und konnte die Fachjury beim INNOVATIONSPREIS-IT 2016 überzeugen.

„Die Auszeichnung ist für uns natürlich eine Ehre und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn gerade im Abrechnungsgeschäft sind die Strukturen und Prozesse eingefahren und nicht mehr zeitgemäß, da papierlastig und kompliziert. Die Branche braucht digitale Innovationen! Wir als HMM Deutschland begleiten Krankenkassen und Leistungserbringer schon seit zehn Jahren bei ihrer digitalen Transformation", so Istok Kespret, Geschäftsführer der HMM Deutschland GmbH.

Die App mobiLEOS Physio ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Physiotherapeuten können diese kostenfrei installieren und günstig digital abrechnen - so wie sie es sich immer gewünscht haben.

Infos über den INNOVATIONPREIS-IT und die weiteren Gewinner unter www.innovationspreis-it.de

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HKP TagungEine gut besuchte Veranstaltung, hochkarätige Referenten, spannende Themen und zufriedene Gäste: Das ist das Resümee der HMM-Veranstaltung „FORUM Vernetzte Häusliche Krankenpflege“, die vom 24. bis zum 25. Februar in Berlin stattfand. Im exklusiven Ambiente des Westin Grand Hotels diskutierten die rund 50 Teilnehmer der Fachveranstaltung an zwei Tagen aktuelle Fragestellungen zu Prozessoptimierung, Qualitätsverbesserung und Kostensenkung im Bereich der Häuslichen Krankenpflege. Vertreter aus Krankenkassen, Pflegediensten und Dienstleistungsunternehmen nutzen die Veranstaltung, um sich zu informieren und sich mit anderen Fachexperten auszutauschen.

Zum Auftakt der Veranstaltung wurde Frau Ingrid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, zum Kamingespräch empfangen. Sie referierte über die aktuellen politischen Entwicklungen im Gesundheitswesen und legte die Verbesserungen dar, die das Pflegestärkungsgesetz II mit sich bringt. Der Ausklang des Abends im prachtvollen Foyer des historischen Hotels war begleitet von angeregten Tischgesprächen.

Dr. Albrecht Kloepfer vom Büro für gesundheitspolitische Kommunikation moderierte am zweiten Tag die Veranstaltung und führte fachkundig und humorvoll durch das Programm.
Prominenter Gastredner war Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter und Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. In seinem schwungvollen Statement referierte er über die Probleme des Personalmangels in der Pflege und die Diskrepanz zwischen den Leistungen des SGB V und SGB XI. Er plädierte eindrucksvoll für mehr Selbstbestimmungsrechte des Pflegebedürftigen, dessen Pflegesituation in Zukunft viel mehr an seine persönliche Lebenssituation und eigenen Wünsche angepasst werden solle.
Auch die weiteren Referenten des Tages berichteten über ihre praktischen Erfahrungen im Bereich der Häuslichen Krankenpflege. Berücksichtigt würde dabei sowohl die Sicht der Pflegebedürftigen, als auch die Perspektive von Pflegediensten und Krankenversicherungen. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand vor allem die noch immer fehlende Vernetzung zwischen den Akteuren. Immer wieder wurde die Digitalisierung der Prozesse in der Häuslichen Krankenpflege als sinnvolle Lösung für viele Probleme angesehen. Vor allem die Referenten aus der Pflegepraxis und der GKV sehen hier noch große, ungenutzte Potentiale, die zu erheblichen Verbesserungen und Kosteneinsparungen führen und zur Entlastung der Pflegekräfte und der verbesserten Versorgung der Patienten beitragen könnten.

Istok Kespret, Geschäftsführer des Gastgebers HMM Deutschland GmbH, demonstrierte in seinem Beitrag, wie Digitalisierung und Automatisierung von Genehmigung und Abrechnung jetzt schon funktionieren: Die Lösung „ZHP.X3 Häusliche Krankenpflege“ verbindet Kostenträger elektronisch mit den Pflegediensten und ermöglicht durch vollautomatisierte Versorgungsabwicklung die digitale Transformation im Bereich der Häuslichen Krankenpflege.
Kespret zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung:

„Von den Gästen habe ich nur positives Feedback erhalten und freue mich, dass wir mit dem Format und der Themenwahl so den Nerv der Teilnehmer getroffen haben. Für uns ein Ansporn, auch in Zukunft die Akteure der Häuslichen Krankenpflege an einen Tisch zu holen und miteinander ins konstruktive Gespräch zu kommen. Das zeigt auch, dass der Weg der Vernetzung aller Beteiligten bei der Häuslichen Krankenpflege genau der richtige ist, um sich zukunftsfähig und zum Wohle des Patienten aufzustellen.“

BürgermeisterDas Moerser IT-Unternehmen HMM Deutschland feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen! Die offizielle Geburtstagsfeier wird zwar erst im Mai stattfinden, trotzdem hat Christoph Fleischhauer, Bürgermeister von Moers, das Unternehmen bereits jetzt zu einem Kennenlern- und Gratulationsgespräch besucht.

Michael Bohl und Marcus Jochim aus der Geschäftsführung der HMM Deutschland sowie Axel-F. Klecha, Leiter der Abteilung Politik und Öffentlichkeitsarbeit, haben in ihrem Gespräch gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Christoph Fleischhauer und Herrn Frank Putzmann von der Wirtschaftsförderung, auf 10 Jahre HMM Deutschland zurückgeblickt. Die Vorstellung des Unternehmens, seine Produkte und Vision übernahm der heutige Geschäftsführer und Mitgründer der HMM Deutschland GmbH, Herr Michael Bohl.

Auch die aktuellen Themen der Gesundheitswirtschaft wurden diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf dem Thema Arbeitsmarkt. Leider sind offene Stellen, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, bei der HMM Deutschland bereits seit längerem nicht mehr zu besetzen. Keine Probleme hat das Unternehmen bei den Ausbildungsplätzen. Derzeit sind zwei Ausbildungsplätze besetzt. Ab Sommer 2016 werden vier Ausbildungsplätze angeboten, die bereits besetzt sind.

Wegen der fehlenden Bewerbungen auf die offenen Positionen in der Entwicklung wurde auch über die Möglichkeit gesprochen, ob und wie eventuell auch aus dem Bereich der Flüchtlinge und Asylbewerber fachlich geeignetes Personal für das Unternehmen gewonnen werden kann. Personell ist die HMM Deutschland ein internationales Unternehmen, dessen Personal aus vielen Ländern der EU und außerhalb kommt und verschiedenen Religionen angehört. „Probleme hat es damit nie gegeben“, äußerten die Vertreter der HMM Deutschland übereinstimmend.

Das Unternehmen mit dem Firmensitz am EUROTEC beschäftigt mittlerweile rund 150 Mitarbeiter am Standort Moers, sowie im Hauptstadtbüro Berlin. Als innovativer IT-Anbieter hat sich HMM Deutschland innerhalb von 10 Jahren vom Start-Up zum mittelständischen Unternehmen mit rund 20 Mio. € Jahresumsatz (in 2015) entwickelt und damit zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Moers beigetragen.

Foto: Michael Bohl (l.) begrüßt Bürgermeister Christoph Fleischhauer (r.)

Seit Februar 2016 ist die HMM Deutschland GmbH Kooperationspartner des Bundesfachverbands Elektronische Hilfsmittel für Behinderte e.V., kurz BEH. Die Mitgliedsbetriebe des BEH werden im Rahmen der Kooperation künftig eine direkte Anbindung an die Zentrale Healthcare-Plattform ZHP.X3 zu vergünstigten Verbandskonditionen erhalten.

Der BEH ist ein Zusammenschluss der Anbieter und Hersteller elektronischer Hilfsmittel für Behinderte in Deutschland. Er hat zum Ziel, die Qualität der Versorgung behinderter Menschen mit elektronischen Hilfsmitteln zu sichern. Der BEH fördert die Innovation und den Forschungsaustausch im Bereich elektronischer Hilfsmittel. Er setzt technische Standards, um Hilfsmittel unterschiedlicher Anbieter zu kombinieren.

Das Netzwerk des BEH dient den Teilnehmern der Branche als Kommunikationsplattform. Von Bedeutung ist auch der Austausch über die Interessen der Betroffenen, über konkrete Fälle sowie über die Entwicklung der Kostenträgerlandschaft.

Claus Munsch, Vertriebsleiter bei der HMM Deutschland, freut sich über die künftige Kooperation mit dem Verband: „Als eHealth-Spezialist für Versorgungsmanagement bringt HMM Deutschland langjährige Erfahrungen im Bereich der Hilfsmittel mit. Durch die Kooperation haben nun die BEH-Mitglieder die Möglichkeit der direkten Anbindung an ZHP.X3, den Datenaustausch im Rahmen des eKV (elektronischer Kostenvoranschlag) und den qualitätsgesicherten Hilfsmittelpool der HMM Deutschland. Das kommt jedem einzelnen Mitgliedbetrieb des BEH zugute. Und das zu günstigen Verbandskonditionen.“

Bei Interesse können sich die BEH-Mitglieder direkt an den Verband wenden bzw. werden in den nächsten Tagen über die Möglichkeiten des Zugangs zu ZHP.X3 informiert.

Link zum BEH http://www.beh-verband.de/

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