Ausweitung auf fast alle Hilfsmittel und noch mehr Facharztgruppen
Die Arbeitsgemeinschaft eGesundheit Deutschland weitet die elektronische Verordnung von Hilfsmitteln deutlich aus: Statt wie bisher nur auf ausgewählte orthopädische Produkte wie Kniebandagen, Schuheinlagen oder Kompressionsstrümpfe beschränkt, umfasst die eVerordnung künftig nahezu das gesamte Hilfsmittelspektrum. Damit macht das Projekt einen entscheidenden Schritt hin zur vollständigen Digitalisierung der rund 35 Millionen Papier-Verordnungen, die jährlich allein für die Versicherten der sieben beteiligten Krankenkassen – AOK Bayern, BARMER, BIG direkt gesund, DAK-Gesundheit, Hanseatische Krankenkasse (HEK), IKK classic und Techniker Krankenkasse (TK) –ausgestellt werden.
HMM Deutschland war von Beginn an aktiv an der Definition einer prozessorientierten eVerordnung beteiligt und hat die fachlichen Grundlagen für ein durchgängiges, praxistaugliches Verfahren mitgestaltet. Als einer der drei führenden Plattformanbieter in der ARGE DigHIMI – gemeinsam mit medicomp und der opta data Gruppe – ist HMM Deutschland zudem maßgeblich an der technischen Umsetzung dieser Erweiterung beteiligt. Das reicht von der Integration ins Praxisverwaltungssystem über die automatische Übernahme der Hilfsmittelnummer bis zur sicheren Übermittlung an eHealth-Connect, das als Treuhänder der eVerordnung fungiert und den Datenschutz gewährleistet.
Für Arztpraxen, Hilfsmittelanbieter und Versicherte bringt die Ausweitung konkrete Vorteile: weniger Papierkram, weniger Rückfragen durch automatische Logikprüfung und mehr Zeit für die eigentliche Patientenversorgung.
HMM Deutschland unterstützt damit einen zentralen Baustein der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen – von der konzeptionellen Mitgestaltung bis zur technischen Umsetzung – mit dem Ziel, die eVerordnung schrittweise zum Standard für alle gesetzlich Versicherten zu machen.
Weitere Informationen gibt es hier: https://egesundheit-deutschland.de/presse