Die Abrechnung mit sonstigen Leistungserbringern ist in vielen Krankenkassen noch immer papierbasiert, personalintensiv und fehleranfällig. Rechnungen werden eingereicht, gescannt, manuell geprüft und mit §302-Datensätzen abgeglichen. Prüfquoten schwanken je nach Auslastung. Absetzungen, Rückfragen und Korrekturschleifen verursachen zusätzliche Aufwände. Gleichzeitig liegen bereits im Genehmigungsprozess geprüfte Informationen vor, die in der Abrechnung erneut bewertet werden. Das bindet Ressourcen, verzögert Auszahlungen und erschwert eine verlässliche Finanz- und Liquiditätssteuerung.

Die Digitale Direktabrechnung setzt genau hier an. Das Ergebnis ist ein durchgängig digitaler Prozess ohne Medienbrüche. Prüfungen werden dorthin verlagert, wo sie fachlich hingehören: in die Genehmigung. Die Abrechnung wird zum automatisierten Auszahlungsprozess auf Basis validierter Daten. Sie erhöhen die Prüfquote, reduzieren Absetzungen und gewinnen Transparenz über künftige Zahlungsverpflichtungen. Gleichzeitig schaffen Sie Freiräume für komplexe Einzelfälle und strategische Aufgaben im Leistungsmanagement.

Automatisierte Auszahlung

Die Digitale Direktabrechnung transformiert die klassische Rechnungsprüfung in einen datenbasierten Auszahlungsprozess. Grundlage sind bereits geprüfte Genehmigungsdaten aus dem elektronischen Kostenvoranschlag. Nach Eingang der digitalen Leistungsbestätigung erzeugt das System automatisch §302-konforme Abrechnungs- und TP5-Zahldatensätze für Ihr Kernsystem. Nur bei definierten Abweichungen wird ein Sachbearbeiter eingebunden. So erreichen Sie eine faktische 100 %-Prüfquote auf Genehmigungsbasis, reduzieren manuelle Eingriffe und beschleunigen die Auszahlung signifikant.

Maximale Prozesssicherheit

Alle Schritte erfolgen papierlos, verschlüsselt und revisionssicher. Die Digitale Direktabrechnung integriert sich in bestehende Kernsysteme und berücksichtigt etablierte Freigabeprozesse. Digitale Anhänge, Verordnungen und Leistungsnachweise werden systematisch geprüft und eindeutig dem Versorgungsvorgang zugeordnet. Moderne Rechenzentrumsinfrastrukturen sowie regelmäßige Prüfungen stellen Datenschutz und Datensicherheit sicher. Sie erfüllen regulatorische Anforderungen und steigern gleichzeitig die Qualität zahlungsbegründender Informationen.

Strategischer Mehrwert

Über die reine Prozessoptimierung hinaus eröffnet die Digitale Direktabrechnung neue Steuerungsmöglichkeiten. Sie gewinnen Transparenz über Zahlungsströme und zukünftige Verpflichtungen. Liquidität lässt sich gezielter planen, Skontopotenziale können genutzt werden. Durch geringere Absetzungsquoten und weniger Rückfragen sinken Prozesskosten nachhaltig. Gleichzeitig stärken Sie Ihre Verhandlungsposition gegenüber Leistungserbringern und erhöhen die Servicequalität für Versicherte durch schnellere Leistungsvergütung.

Das leistungspaket im Überblick

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Im herkömmlichen Verfahren werden Rechnungen nachgelagert umfassend geprüft – obwohl viele abrechnungsrelevante Informationen bereits im Genehmigungsprozess vorliegen. Die Digitale Direktabrechnung verlagert die Prüfintensität systematisch in die digitale Genehmigung. Der elektronische Kostenvoranschlag wird inklusive Anhängen, Verordnung und Vertragslogik vollständig und §302-konform geprüft. Das genehmigte Ergebnis bildet die verbindliche Grundlage für die spätere Auszahlung.

Sobald die digitale Leistungsbestätigung und die erforderlichen Nachweise vorliegen, greift der automatisierte Auszahlungsmechanismus. Auf Basis der hinterlegten Genehmigungsdaten werden Abrechnungsbeleg und TP5-Datensatz revisionssicher erzeugt. Abweichungen vom genehmigten Umfang werden regelbasiert erkannt und zur manuellen Prüfung ausgesteuert. In Standardfällen erfolgt die Auszahlung ohne zusätzlichen Sachbearbeitungsaufwand. Damit wird die Abrechnung zu einem integrierten Bestandteil Ihres Genehmigungsprozesses – nicht zu einem separaten Prüfregime.

Von der Genehmigung zur Zahlung
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Die Digitale Direktabrechnung ist als softwarebasierte Plattformlösung konzipiert, die sich in bestehende Kernsysteme und Abrechnungsstrukturen einfügt. §302-Daten werden strukturiert erzeugt und medienbruchfrei übergeben. Bestehende Freigabe- und Kontrollmechanismen, etwa das Vier-Augen-Prinzip, bleiben erhalten und werden digital unterstützt.

Gleichzeitig reduziert sich der Bedarf an papiergebundenem Handling, Scanprozessen und OCR-gestützten Nacharbeiten. Imageverarbeitung, manuelles Abtippen und nachträgliche Vertragsprüfungen entfallen weitgehend. Die Prozessdurchlaufzeiten sinken deutlich. Auch bei Zusammenarbeit mit externen Abrechnungszentren können Optimierungspotenziale gehoben werden, indem digitale Zahldaten direkt aus qualitätsgesicherten Genehmigungsinformationen generiert werden.

Integration in Ihre Systemlandschaft
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Ein zentrales Defizit papierbasierter Prozesse ist die schwankende Prüfquote. Bei hoher Auslastung sinkt die Kontrolldichte, was zu Ertragsverlusten und erhöhtem Absetzungsmanagement führen kann. Die Digitale Direktabrechnung stellt sicher, dass genehmigungsrelevante Kriterien vollständig und systematisch geprüft werden. Damit steigt die Qualität der Genehmigungen – und der daraus resultierenden Auszahlungen.

Durch die klare Datenbasis erhalten Sie eine permanente Übersicht über anstehende Zahlungen und Mittelabflüsse. Das verbessert Haushaltsprognosen und Liquiditätssteuerung. Gleichzeitig reduzieren sich Personalaufwände, Logistikkosten und Archivierungserfordernisse für Papierunterlagen. Die frei werdenden Kapazitäten können gezielt für Steuerungsaufgaben im Leistungsmanagement und für komplexe Versorgungsfälle eingesetzt werden.

Qualität, Transparenz und Wirtschaftlichkeit
FRANK  SCHÜTZE

Vertriebsleiter

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