ZHP-Schnittstellen - optimal angebunden an Ihre Systeme

Die umfangreiche Unterstützung von bestehenden IT-Systemen beim Kostenträger ist eines der weiteren wesentlichen Merkmale von ZHP.X3. Damit sich ZHP optimal in die bestehenden Systeme in Ihrem Hause integriert, bringt unsere Plattform für den reibungslosen Betrieb wichtige Schnittstellen bereits in den Pakten ZHP Smart Business und ZHP Professional mit. So sorgen die Schnittstellen insbesondere für die Kommunikation mit bestehenden Fachanwendungen beim Kostenträger.

ZHP kann zudem mit weiteren Schnittstellen ausgerüstet werden, die einen erweiterten Datenaustausch und noch "flüssigere" Arbeitsabläufe erlauben. Mit den nachfolgenden Schnittstellen ist ZHP.X3 noch enger angebunden an Ihre Systeme und Fachprozesse.

  • Schnittstelle ZHP.docs

  • Schnittstelle ZHP.erp

  • Unterstützung beim Scanverfahren: sKV2X3

Der automatisierte Dokumentendruck ist aus der täglichen Sachbearbeitung nicht wegzudenken.

Trotz aller Digitalisierung im Gesundheitswesen: Durch gesetzliche Vorgaben oder einfach nur bedingt durch den Wunsch, beim Versicherten einen „schriftlich-bleibenden Eindruck" zu hinterlassen, gehören sauber formatierte, vorausgefüllte und im Corporate Design der Kasse verfasste Anschreiben zum Tagesgeschäft. Bekannte Anwendungen für den Dokumentdruck sind beispielsweise „WinBK" und „winEFW".

Was aber, wenn im Hause keine Anwendung für den automatisierten Dokumentdruck verfügbar ist? Sie können oder möchten aus fachlichen oder technischen Gründen die bestehende Druckanwendung nicht nutzen? Bevorzugen Sie eventuell den Dokumentdruck im Hilfsmittelbereich „aus einem Guss"? Dann liegen Sie mit ZHP.docs richtig.

Schnell einzusetzen und hochgradig anpassbar

ZHP.docs stellt für verschiedenste Schritte und Anlässe bei der Versorgungsdurchführung die entsprechenden Dokumente bereit: Genehmigungsschreiben, Ablehnungen, Rückfragen oder Informationen an Versicherte und Leistungserbringer haben Sie per Mausklick komplett ausgefüllt in Ihrer Textverarbeitung aufgerufen.

ZHP.docs bietet dafür fertige Vorlagen für die wichtigen Schritte der Versorgungsdurchführung an. Natürlich sind die Textbausteine und das Layout aber auch kassenindividuell an Ihr Unternehmens-Look-and-Feel anpassbar.

Zudem protokolliert ZHP.X3 die Dokumenterstellung durch ZHP.docs in der Fallhistorie und kann über das Modul ZHP.CRM diese Informationen sogar in das CRM-System beim Kostenträger übermitteln - so überblicken die Sachbearbeitung und das Servicecenter stets, wann welche Kommunikation mit Versichertem und Leistungserbringer stattgefunden hat.

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Zum Vergrößern anklicken: Abbildung beispielhafte Schnittstellen zu Kassen-ERP-Systemen

ERP?

Enterprise Resource Planning/ERP bezeichnet die Planung des Einsatzes bzw. der Verwendung der Unternehmensressourcen. Dies beschreibt die Aufgabe, Unternehmensressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) effizient für betriebliche Abläufe einzusetzen. Ziel ist die optimierte Steuerung von Geschäftsprozessen. Ein ERP-System bezeichnet somit spezialisierte Anwendungssoftware zur Ressourcenplanung für das gesamte Unternehmen.

Versorgungsinformationen kassenweit nutzen

Ein Herzstück der Vernetzung von kassenseitigen Fachanwendungen mit ZHP.X3 ist die Schnittstelle „ZHP.erp". Die Vielzahl und die hohe Qualität der in ZHP.X3 erzeugten Daten zu Versorgungsinformationen sind eine ideale Basis, auf der Entscheidungen zur Verwendung und Planung von Unternehmensressourcen getroffen werden können. Warum also nicht Ihre Kassen-ERP-Systeme mit diesem Datenschatz versorgen?

ZHP.erp bindet ZHP.X3 an Ihre Kassen-ERP-Systeme an. Schnittstellen wurden zu den ISKV-Fachanwendungen „iskv_21c" und das „ISKV Basissystem" (Hersteller: BITMARCK Software GmbH, Essen) geschaffen. Aber auch auf den Datenaustausch mit der SAP-Welt, hier mit der kassenorientierten Lösung „oscare claims" (Hersteller: AOK Systems GmbH, Bonn), ist ZHP.X3 in Verbindung mit der Schnittstelle ZHP.erp vorbereitet.

Clearing für hohe Datenqualität bei der Sachbearbeitung

Die vielfach noch anzutreffende Papierflut im Rahmen herkömmlicher Versorgungsabwicklungen stellt Kostenträger oft vor besondere Herausforderungen bei Entgegennahme, Erfassung und interner Verteilung. Hier besteht im Rahmen der Einführung von ZHP.X3 Hilfsmittel für Kostenträger eine gute Gelegenheit, die mit dem Papier-Posteingang verbundenen Aufwände erheblich zu vereinfachen. Zu diesem Zweck bietet die HMM Deutschland praxisorientierte Unterstützung bei der Digitalisierung von papiergebundenen Unterlagen in einem Scanzentrum beim Kostenträger an. Im Rahmen dieser Digitalisierung werden insbesondere Papierkostenvoranschläge inklusive der beigefügten Anlagen (Verordnungen) per OCR-Verfahren inhaltlich erfasst und in das elektronische Format des X3-Standards überführt - dies entlastet die Sachbearbeitung von der Tagespost und stellt die Vorgangsinformationen im Posteingang von ZHP.X3 zur zügigen Weiterbearbeitung bereit.

Dabei ist zwischen einem ein- oder einem zweistufigen Verfahren auswählbar. In der ersten Stufe erfolgen die Digitalisierung der Papierinformationen sowie eine erste Prüfung auf Plausibilität vor der Weiterleitung in den elektronischen Posteingang bei der Sachbearbeitung. Im zweistufigen Verfahren werden digitalisierte Vorgänge, die einer weiteren inhaltlichen Prüfung vor der Bearbeitung durch das Hilfsmittelteam bedürfen, einem sogenannten „Clearing" vorgelegt. ZHP.X3 bietet dazu eine virtuelle Clearing-Geschäftsstelle an, in der die zu prüfenden Fälle einem Clearing-Team vorgelegt werden. Dieses Clearing-Team übernimmt die weiteren Aufgaben und Klärungen für eine hohe Datenqualität im Vorfeld der Sachbearbeitung.

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